Daytrading lernen

Daytrading bedeutet für den Trader, das er sein Geschäft am gleichen Handelstag zum Abschluss bringt, an dem er es eröffnet hat. Es müssen daher relativ schnell und Zielsicher Handelsgelegenheiten erkannt und umgesetzt werden. Daytrading bedeutet hohen Zeitaufwand und eine hervorragende Kenntnis des Marktes. Der Daytrader verfügt über gutes Wissen, ausgeprägte Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit der Chartanalyse und den Indikatoren. Daytrading verlangt nach einer guten Kapitalausstattung. Besonderes Augenmerk gilt dem Risiko – und Moneymangement.

 

Persönliche Voraussetzungen

Ein Daytrader benötigt viel Zeit. Der Handelstag will sehr gut vorbereitet sein. Wichtige Fundamentaldaten sind zu kontrollieren und die Charts sind zu analysieren. Es müssen schnell die Entscheidungen für die Handelsinstrumente des Tages fallen und es bedarf auch einer ausreichenden Kapitalausstattung auf dem Handelskonto. Der Trader muss mit hoher Disziplin und Ausdauer an sein Tageswerk gehen und frei von Ablenkungen sein. Er sollte keine Probleme mit sich herumtragen, die seine Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen. Ein Trader muss auch in er Lage sein auf den Handel zu verzichten, falls es keine eindeutigen Handelschancen gibt. Kann er das, dann ist er persönlich geeignet. Was ihm jetzt fehlt, ist erst einmal Wissen.

 

Daytrading Schulung

Ziel beim Daytrading ist, von den Auf- und Abwärtsbewegungen des Preises im Laufe des Tages zu profitieren. Um das zu können, muss der Trader sich ein Grundwissen aneignen, das dies auch ermöglicht. Der Trader benötigt Wissen von den Handelsinstrumenten, den Handelszeiten und Begriffen des Tradens wie:

  • Chart und Chartanalyse,
  • Trend und Trendumkehr,
  • Handelsgrößen,
  • Kosten des Tradens,
  • Risiko- und Moneymanagement,
  • Handels- bzw. Tradingstrategien und
  • einigen Fachbegriffen.

 

Handelsinstrumente können sein, die Devisen als Währungspaare, Indizes, Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle und Optionen. Handelszeiten sind zwar 24 Stunden am Tag aber nicht zu allen Zeiten ist genügend Volatilität am Markt. Daher ist es wichtig die optimalen Zeiten für Handelsbeginn und Ausstieg zu finden und zwar für das spezielle Handelsinstrument.

 

Devisenhandel lernen

Lernen kann man als praktische Übung betrachten. Traden kann man nur durch Traden erlernen. Jeder Trader kann sich zwar eine Menge anlesen, aber lernen im Sinne von Traden können ist das nicht. Um das Daytraden zu lernen, muss sich der Trader intensiv mit den Auswirkungen von Fundamentaldaten auf die Preise und der Chartanlalyse beschäftigen. Grundvoraussetzung ist jedoch die Erarbeitung einer Handels/Tradingstrategie. So könnte es ablaufen. (Könnte daher, weil jeder Trader seine Methode finden muss.)

Der Trader hat den Punkt 1) Die Schulung abgearbeitet und sich für einen Broker entschieden, der ein unbefristetes Demokonto anbietet. Unter realen Bedingungen kann er jetzt den Lernprozess beginnen. Entsprechend seiner Strategie, sucht er nach Argumenten, die eine Tradeeröffnung für optimal erscheinen lassen. Diese Argumente sind:

  • Trendwende oder Trend ist stabil,
  • Chancen – Risiko- Verhältnis 3 : 1,
  • Chartformation und Indikatoren liefern starke Signale.

Der optimalste Zeitpunkt ist natürlich der, zu dem gerade ein neuer Trend beginnt. Das Chancen-Risiko-Verhältnis kann aus dem Chart heraus berechnet werden. Chartformationen geben Auskunft über Beibehaltung eines Trends oder dessen Umkehr.

 

 

>>> Hier können Sie Devisenhandel lernen mit einem Tutorial

 

 

Chartformationen zur Trendwende

Leicht zu erkennen sind die:

  • Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS),
  • die Keil-Formationen,
  • die Zweifachhochs und die
  • Untertassen-Formation.

treten diese auf ist ein günstiger Moment für den Handelseinstieg gekommen. Mit geeigneten Indikatoren die Entscheidung absichern und einem gewinnbringendem Trade steht in der Regel nichts entgegen.

 

Chartformation zur Trendfortsetzung

Als Formationen die eine Trendfortsetzung anzeigen werden

  • Flagge,
  • Keil, und
  • Wimpel

am häufigsten erkannt werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sich der Trend in die eingeschlagene Richtung fortsetzen.

Daytrading lernen online

Abbildung: Wimpel im Chart, Bollinger Bänder und MACD zur Argumentverstärkung

Zur Absicherung werden Indikatoren herangezogen. Die Indikatoren werden in vier große Gruppen eingeteilt:

  • Trendbestimmung,
  • Trendfolge,
  • Oszillatoren und
  • Volumenindikatoren.

Der Trader muss sich nun mit all dem genannten vertraut machen und es dann in der Praxis erlernen. Chartformationen gibt es viele. Die am häufigsten zu findenden kann das geübte Auge bald erkennen. Die richtige Kombination mit einem oder mehreren Indikator wird beim Traden erlernt. Der Trader wertet die einzelnen Trades aus und führt ein Tradingtagebuch. Hier werden dann Fehler sichtbar. Die Handelsstrategie wird verbessert. Ist er sich sicher, kann der Trader dann mit seinem Geld, bei einem gut recherchiertem Broker mit dem Handel beginnen.

 

Daytrading Strategien

Jeder Trader hat seinen eigenen Stil, seine eigenen Vorstellungen  vom Risiko und auch seine eigenen finanziellen Möglichkeiten. Auch sein Charakter und seine Psyche prägen den Handel. So ist es auch natürlich, das es verschiedenes strategisches Herangehen an den Handel gibt. Das nennt der Trader dann seine Daytrading Strategie. Trotz aller Vielfalt kann man diese Strategien in Gruppen einteilen. Zu nennen sind

  • die Trendfolgestrategie,
  • das Swingtrading,
  • das Scalping.

Eine andere Einteilung wird von Tradern vorgenommen, indem sie die genutzten Indikatoren und deren Kombination als Strategie betrachten und diese Methode dann verfeinern. Eine solche Definition von Daytrading Strategie bringt natürlich eine große Vielzahl von Nennungen hervor, die den Rahmen eines solchen Artikels sprengen würden und dann auch sehr speziell wären. Im Grunde jedoch folgen diese Strategien auch nur der oben genannten Einteilung. Trading Strategien sind ständig zu überarbeiten und der akuellen Marktlage anzupassen. Erfolgreiche Strategien können schnell versagen, weil sich die Rahmenbedingungen geändert haben.

 

Daytrading Software

Ist ein Trader sich sicher, dann kann er den Handel teilweise oder fast vollständig automatisieren. Es wird spezielle Tradingsoftware angeboten, Trader programmieren sich aber auch eigene Programme. Ziel ist es Zeit zu sparen, da Daytrading eine sehr zeitintensive Art des Handels ist. Nun sollte man von einer solchen Software keine Wunder erwarten. Sie kann nur erfolgreich sein, wenn der, der sie programmiert hat und der, der sie dann einsetzt, den Markt kennen und die Preisentwicklung mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einschätzen kann. Rechnet man bereits die Handelsplattform, wie zum Beispiel den Meta Trader4 zu den Software Lösungen, dann wäre dies die einfachste Form, die das Traden aus dem Chart heraus erlaubt. Kleine Automatisierungen können bereit hier problemlos vorgenommen werden.

  • Die Pending Order,
  • Das Setzen eines Stop Loss und
  • das Setzen von Take Profit Marken.

Das kann weiter betrieben werden bis hin zu der als Robots bekannten Lösung, bei der Trades bei bestimmten Rahmenbedingungen eröffnet oder geschlossen werden. Weiter Softwarelösungen bieten dem Trader Handelssignale an. Der Trader kann dann nochmals prüfen, ob das Signal seiner Strategie nach sicher ist. Diese Methode ist effizient, da weit aus mehr Währungspaare beobachtet werden und die Handelschancen dadurch erhöht werden. Softwarelösungen sollten den Trader jedoch nie dazu verleiten seine Eigenverantwortung zu vergessen. Vertrauen ist gut, Kontrolle immer besser.



Comments are closed.