Forex Charts – Unterstützung und Widerstand

Die Chartanalyse soll dem Trader ermöglichen mit optimalen Voraussetzungen in den Handel zu gehen. Dafür ist entscheidend, das er die wichtigsten Bestandteile dieser Analysemethode beherrscht. Zum Basiswissen gehört, wie der Trader mit Unterstützung und Widerstand Argumente für den Handel finden kann. Sollte der Leser auf Support und Résistance stoßen, handelt es sich um die gleiche Problematik nur eben nicht auf deutsch.

 

Unterstützung bei Forex Charts – Was ist das?

Beim Forex Traden geht es um die Unterstützungslinie. Diese bildet der Trader dann im Chart ab, wenn der Kurs einen Preis Minimum drei mal erreicht und der Kurs nicht unter diese Linie fällt. Je häufiger das Ereignis eintritt um so deutlicher wird diese Linie und um so aussagekräftiger. Die Aussagekraft steigt deshalb, da sich so besser Chartformationen abbilden, welche als Signalgeber für die weitere Kursentwicklung genutzt werden.

Bei der obigen Abbildung kann man auch erkennen, das ein Widerstand auch zur Unterstützung werden kann. Das wurde hier nur knapp verfehlt. Die Unterstützungslinie gilt als die Linie, an der absinkende Preise gebremst werden und es erneut zu steigenden Preisen kommt. Daher ist das Erreichen dieser Linie ein möglicher Einstiegspunkt für den Handel.

unterstuetzungmitwechsel

Widerstand – Was ist das?

Die Widerstandslinien sind ähnlich zu definieren. Wenigstens drei mal sollte der Preis sich daran brechen. Auch hier spricht man von einer Bremslinie, jedoch diesmal für steigende Preise. So wird der Moment, an dem die Linie erreicht wird als interessantes Verkaufssignal gewertet.

 

Bedeutung dieser Linien für den Trader

Die Analyse der Charts dient dem Finden von Argumenten für eine Handelsentscheidung. So werden Support und Résistance auch dafür genutzt. Das kann auf unterschiedlichen Zeitebenen geschehen. Der Trader kann diese bei seiner Handelsplattform einstellen. Neben dem Aufzeigen eines Argumentes für eine Handelsentscheidung kann dem Trader aber auch aufgezeigt werden, das ein Handel momentan nicht ratsam sein könnte.

Wie konkret damit arbeiten?

Bei der Chartanalyse ist es sinnvoll sich immer einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Das bedeutet nicht nur die verschiedenen Zeitebenen zu betrachten sondern auch weit genug in die Vergangenheit zu schauen um wiederkehrende Muster erkennen zu können. Zur Verstärkung ziehen erfahrene Trader Pivot Punkte und Fibonacci-Retracements noch hinzu, um sicherer entscheiden zu können. Der Trader kann in seiner Handelsstrategie taktische Modelle bis hin zu einer Teilautomatisierung seines Handels entwickeln. Preisbewegungen innerhalb Unterstützungs- und Widerstandslinien können beim Scalping genutzt werden.

 

Chartformationen als weitere Hilfe

Wie bereits oben angesprochen dienen Formationen im Chart als zusätzliches Argument für Entscheidungen aber auch zum sichtbar machen möglicher Ausbruchssituationen in deren Vorfeld.

dreifachhoch

Ein solcher Ausbruch kann dem Trader teuer zu stehen kommen, falls er keinen Stop Loss gesetzt hat. Es kann aber auch ein sehr hoher Gewinn erzielt werden, falls der Trader durch eine professionelle Chartanalyse diesen Moment vorab erkennen konnte. Zeichen für einen Ausbruch liefern oft die Chartformationen. Solche sind

  • Schulter-Kopf-Schulter Formationen
  • Dreiecke
  • Flaggen
  • Untertassen
  • Doppel- und Dreifachspitzen

und viele andere mehr. Der Leser findet dafür entsprechende Veröffentlichungen auf dieser Plattform. Eine Formation, die sich optisch deutlich an Unterstützung und Widerstand anlehnt sind die Kanäle innerhalb dieser sich ein Aufwärts- oder Abwärtstrend entwickelt. Die Formationen stehen je nach deren Bedeutung für Trendwechsel nach oben oder unten.

 

Indikatoren und Oszillatoren als zusätzliches Mittel

Der Trader unterscheidet hier drei große Gruppen. Es sind

  • Trend bestimmende
  • Volumen abhängige und
  • Benutzerdefinierte

Indikatoren und Oszillatoren. Bei den ersten geht es darum ob ein Trend bestehen bleibt, eine Trendwende ansteht oder keine konkrete Entwicklung ab zu sehen ist und es zu einer sogenannten Seitwärtsbewegung kommt, welche innerhalb von Unterstützung und Widerstand vorhanden ist. Andere sind Hinweisgeber für Aufwärtsbewegungen oder für Abwärtstrends.

bollingerundMACD

Abbildung von Bollinger Bändern oben und dem MACD unten

Die häufigst genutzten Indikatoren sind:

  • gleitende Durchschnitte
  • Bollinger Bänder
  • Relativer Stärke Index
  • MACD
  • Momentum und
  • Stochastics

In Kombination mit Hinweisen über das Volumen und die Volatilität am Markt kann ein erfahrener Trader Handelssignale generieren.

Die richtige professionelle Arbeit mit den Unterstützungs- und Widerstandslinien und deren Kombination mit Chartformationen, Indikatoren und Oszillatoren erfordern Übung und viel Erfahrung. Erfolg damit ist eine Zeitfrage. Liegt der Trader am Anfang seiner Kariere öfter falsch, so ist das vollkommen normal und sollte keinen Anfänger entmutigen.



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This entry was posted on 29. Juli 2015 and is filed under Trading lernen. Written by: . You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.