Forex News für den 02. März 2015

Neue Fundamentaldaten für Montag, den 02. März 2015, welche für den Daytrader am Forex von Interesse sind und einige Hinweise auf sonstige mögliche Einflussfaktoren auf die Kursentwicklung werden nachfolgend genannt und kurz erläutert.

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Forex – Fundamentaldaten

Der Wirtschaftskalender für den 02. März 2015 gibt für den Handel am Forex folgende wichtigen Daten her. Diese sind unbedingt zu beachten, weil sie sich stark auf die Kursentwicklung einiger Währungspaare auswirken können.

09.55 Uhr wird die Bekanntgabe des Deutschen Herstellungs PMI (Einkaufsmanagerindex) erwartet. Dieser Index des herstellenden Gewerbes gibt Auskunft über die Aktivität der Erwerbsmanager. Der letzte veröffentlichte Wert lag bei 50,9. Sollte der Wert zulegen, könnte sich dies positiv für den Euro auswirken. Vorteile des PMI sind:

  • Faktenorientierung
  • keine Schätzungen
  • frühe Verfügbarkeit
  • monatlich aktuell
  • international vergleichbar.

Dieser Index wird von Markit Economics herausgegeben.

10.00 Uhr Einkaufsmanagerindex Produktion der Eurozone. Der letzte Stand war 51,1. Hier gelten die gleichen weiteren Aussagen wie beim oben angegeben PMI.

10.30 Uhr Herstellungs PMI des britischen Königsreiches. Der letzte Wert war 53,0. Dieser Wert ist im Vergleich mit dem Deutschen PMI und dem der Eurozone wichtig für das Währungspaar Euro/Britisches Pfund.

11.00 Uhr Eurozonen Verbraucherpreisindex (CPI) letzter Stand – 0,6. Dieser Wert. Ein besserer Wert sollte sich positiv für den Euro auswirken. Der Wert soll Unterschiede zwischen Erwerbstrends und Inflation deutlich machen. Er erfasst die Preise für Waren und Dienstleistungen. Der Herausgeber ist eurostat.

11.00 Uhr Eurozonen Verbraucherpreisindex – Kern – ein Maß für die Preisbewegungen zwischen den Einzelhandelspreisen eines repräsentativen Warenkorbes. Der Kern CPI ist wichtig um Inflation und Veränderungen beim Kaufverhalten zu erfassen. Auch hier kann eine bullishe Lesung positiv auf den Eurokurs wirken.

11.00 Uhr Arbeitslosenquote der Eurozone. Der letzte Wert betrug 11,4%. Eine weitere Entwicklung nach oben wäre ein Zeichen für die Schwäche des Stellenmarktes und lässt Rückschlüsse auf die Wirtschaftslage zu. Ein Steigen wäre negativ für den Wert des Euro.

16.00 Uhr Amerikanischer ISM Herstellungsindex PMI (Einkaufsmanagerindex) der USA. Letzter Wert war 53,5 und dieser war niedriger als sein Vorgänger. Das Institute for Supply Management gibt dieses Wert heraus. Der Wert gilt als besonders zuverlässig und zeigt die Geschäftsbedingungen des verarbeitenden Gewerbes. Sollte die Abwärtsbewegung bestehen bleiben, wäre das kein gutes Zeichen für die Entwicklung des Preises für den US Dollar.

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Forex – Wirtschaftsnachrichten

Diese Schlagzeilen prägten das Ende der vergangenen Handelswoche. Auch für den Forex – Trader haben diese mit unter direkte Auswirkungen auf dessen Erfolg.

  • DAX will weiter nach oben und erreichte am Freitag ein neues Rekordhoch
  • Wall Street erscheint kraftlos, Dow Jones fiel zum Ende der Woche
  • Deutsche Inflation wieder positiv
  • Niedrigzinsen bringen Sparkassen in Not
  • Schwacher Euro treibt den Kaffeepreis nach oben
  • Banken halten Staatsanleihen in Höhe von 2.000.000.000.000 Euro

Der Trader muss lernen, welche Auswirkungen solche Aussagen für sein Handelsgeschäft haben. Da verschiedene Handelsgegenstände und Handelsstrategien hier keine allgemeinen Aussagen zulassen, sind eine regelmäßige Beobachtung der Nachrichtenlage und deren Wirkung auf den Chart dem Trader selbst überlassen.

 

Forex – Nachrichten aus der Politik

Momentan ist es von besonderem Interesse die Wirtschaftslage in Russland im Auge zu behalten, die sich auch durch den Ukrainekonflikt bedingt, auf Talfahrt begeben hat. Einige Wirtschaftsweise befürchten sogar einen Staatsbankrott. Die Bemühungen um und in Griechenland dieses im Euroraum zu halten werden den Trader noch eine Weile beschäftigen. Der IS Terror darf nicht unterschätzt werden. Ein Übergreifen auf Europa kann die europäische Wirtschaft massiv gefährden. Seine Bekämpfung verschlingt außerdem sehr viel Kapital. Mögliche Auswirkungen auf die Versorgung mit Öl sollten auch im Auge behalten werden.



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This entry was posted on 28. Februar 2015 and is filed under News. Written by: . You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.