Kleines Forex Lexikon

Die wichtigsten Begriffe die beim Devisenhandel, dem Handel am Forex, von Bedeutung sind, werden untenstehend kurz erläutert. Der Autor erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit sondern möchte den Trader, vor allem dem Anfänger kurz aufzeigen, was es zu lernen gibt.

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Begriffe für Forex Trader

Basiswährung: Währung in der ein Trader sein Konto beim Broker führt. In der Fachsprache ist sie auch die erstgenannte Währung eines Währungspaares.

Bonus: Broker locken Neukunden mit einem Einsteigerbonus an. Der Trader bekommt einen gewissen Geldbetrag bei der ersten Einzahlung auf seinem Konto gutgeschrieben. Weitere Boni werden bei Sonderaktionen gezahlt. Oft verzögern diese jedoch die Auszahlung von Gewinnen.

Daytrading: Trader bemühen sich Trades an einem Handelstag abzuschließen. Die Auswahl der Handelsgegenstände und der Marktzeiten, die der Hebel und Gewinnziele werden diesem Ziel untergeordnet.

Drawdown: Bezeichnet den Verlust den ein Trader erzielen kann bis er seinen Einzahlungsbetrag auf dem Händlerkonto wieder erreicht. Wird auch als kumulierter Verlust bezeichnet.

EBS:  „Electronic Brokerage System“, ein elektronisches System, mit dem die Hauptbanken miteinander handeln.

Forex:  Der „Foreign Exchange Market“ – Devisenmarkt umfasst den Handel mit Währungen. Er ist der größte und liquideste Finanzmarkt.

Fundamentalanalyse: Analyse der für den Währungshandel relevanten volkswirtschaftlichen und finanzpolitischen Kennzahlen sowie die Bewertung politischer Ereignisse oder Regelungen(Gesetze).

Grundlagenanalyse: Analysiert die wirtschaftliche Verfassung eines Landes oder Währungsraumes anhand der Kriterien die für diesen Raum repräsentierende Währung entscheidend sind. Bestimmt auch die Geldpolitik in diesem Bereich.

Haltekosten: –> SWAP

Handelsstrategie: Strategie, die sich der Trader erarbeitet und neben Handelsgegenstand, Handelszeit auch Gewinnziele und Haltedauer der Trades umfasst.

Hebel:  Mit dem Hebel oder Leverage potenziert der Trader seine Möglichkeiten beim Devisenhandel. Sein eingesetztes Kapital ist um das Verhältnis des Hebels geringer. Der Broker stellt die notwendige Liquidität. Hebel von 1:200 sind die am häufigsten. Der Einsatz von Hebeln macht den Devisenhandel für Kleinanleger erst interessant.

Limit: Ein Befehl, beim festgelegten Preis zu kaufen wenn der Kurs sich nach unten bewegt oder zu verkaufen, wenn der Kurs sich nach oben bewegt.

Liquidität:  Ausdruck des Volumens und der Aktivität auf dem Markt. Mit hoher Liquidität können Positionen gehandelt und Befehle jederzeit ausgeführt werden. Ein liquider Markt zeichnet sich auch durch niedrige Spreads aus. Ohne Liquidität kann es unmöglich werden Positionen zu schließen. Das birgt ein hohes Verlustrisiko für den Trader.

Margin:  Kapital, das einem Kundenkonto zur Verfügung stehen muss, um eine Position zu öffnen oder eine offene Position zu halten. 1% Margin bedeutet demnach, dass 1.000 € an eingezahlten Geldmitteln für eine 100.000€ Position auf dem Marginkonto eingezahlt sein müssen.

Margin Call:  Ein Zeichen für Broker und Trader, das Kapital benötigt wird, um eine offene Position zu halten. Erhöht der Trader die Geldmittel nicht, kann die Position vom Broker geschlossen werden. Trader sollen so vor Verlusten geschützt werden.

Marginkonto: Handelskontor des Traders, welches mindestens in der Höhe ausgestattet sein muss um einen Trade zu eröffnen. Der Betrag sollte aber immer um das fünf bis sechsfache höher sein.

MetaTrader: Handelsplattform, welche von einer Vielzahl Brokern genutzt wird. Diese Handelssoftware gestattet dem Trader nicht nur Positionen zu eröffnen oder zu schließen sondern bietet Analysemöglichkeiten und teilautomatisches Handeln am Markt.

Metatraderbild

Abbildung: Arbeitsoberfläche des MetaTraders

Nachfrage:  Preis, zu dem Trader oder auch Broker bereit sind zu kaufen, eine Position zu eröffnen.

Pip: (price interest point) Einheit beim Devisenhandel um Preisänderungen zu messen. Beim Währungspaar EURUSD ist dieser Wert auf die vierte Stelle hinter dem Komma festgelegt. Andere Währungspaare können abweichende Regelungen haben.

Spread: Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Kostenfaktor für den Trader, der über die Höhe des möglichen Gewinns entscheidet. Bei einem Markt mit geringer Aktivität kann ein zu hoher Spread das Traden unmöglich machen.

Spot Forex:  Bezieht sich auf Währungen, die zwischen zwei Parteien(oft Banken) gehandelt werden. Daher auch als Interbankenhandel bekannt. Beim Spot Forex wird allgemein auf Margin gehandelt.

Stop: Der Befehl, nur dann zu kaufen, sobald der Kurs zu einem bestimmten Preis gestiegen ist oder zu verkaufen wenn der Kurs auf einem bestimmten Preis gefallen ist.

Stop Loss: Marke, die der Trader setzen kann um den Trade im Verlustfall an einem berechneten Punkt zu schließen um Verluste zu begrenzen.

SWAP: Kosten die anfallen, sobald Trades über Nacht oder über das Wochenende gehalten werden. Diese Kosten haben oft in Zinsunterschieden für einzelne Währungen ihre Ursachen.

Take Profit: Marke die der Trader setzt um den Trade automatisch glatt zu stellen, wenn ein Gewinnziel erreicht ist.

Technische Analyse:  Analyse bezogen auf die Veränderungen der Preise am Markt. Kernstück bildet die Chartanalyse mit der hauptsächlich Handelsentscheidungen entwickelt werden.

Tick:   –>Pip

Währungsfutures:  Future-Verträge, die an der Börse gehandelt werden.

Währungspaar: Währungen werden immer paarweise gehandelt. Die erstgenannte ist die Basiswährung und die danach die Kurswährung. Es gibt eine Anzahl meist gehandelter Währungspaare die unten aufgelistet sein und dann auch noch die sogenannten Exoten.

Symbol Währungspaar Terminologie
GBPUSD Britische Pfund / US Dollar Cable
EURUSD Euro / US Dollar Euro
USDJPY US Dollar / Japanische Yen Dollar Yen
USDCHF US Dollar / Schweizer Franken Swissy
USDCAD US Dollar / Kanadische Dollar Dollar Canada
AUDUSD Australische Dollar / US Dollar Aussie
EURGBP Euro / Britische Pfund Euro Sterling
EURJPY Euro / Japanische Yen Euro Yen
EURCHF Euro / Schweizer Franken Euro Swiss
GBPCHF Britische Pfund / Schweizer Franken Sterling Swiss
GBPJPY Britische Pfund / Japanische Yen Sterling Yen
CHFJPY Schweizer Franken / Japanische Yen Swiss Yen
NZDUZD Neu Seeland Dollar / US Dollar Kiwi
USDZAR US Dollar / Südafrikanische Rand Dollar Zar

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Trader sollten bei diesen Begriffen ausreichend Kenntnisse haben. In den Artikeln auf dieser Seite finden die Leser ausreichend Informationen zu jeden einzelnen Punkt sowie wechselseitige Beziehungen und Abhängigkeiten zu einander erläutert.



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This entry was posted on 14. März 2015 and is filed under Forex. Written by: . You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.