Sieben Goldene Trading – Regeln

Traden am Forex sollte der, der es beginnen will, als Beruf sehen. Es gehört viel mehr dazu als nur mal schnell kaufen und verkaufen. Damit Erfolge erzielt werden können, sprich ordentliche Gewinne erwirtschaftet werden, muss jeder Anfänger die Sieben Goldenen Regeln des Tradens beachten. Im nachfolgendem Text werden diese aufgeführt und kurz erläutert. Zu jeder einzelnen Regel finden sich ausführliche Abhandlungen in weiteren Artikeln auf dieser Seite.

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Regel 1 – Die Erwartungshaltung ist zu hoch

Leider suggerieren diverse Internetauftritte ein stetiges hohes Einkommen ohne jegliche Vorbelastung von der ersten Sekunde an. Das kann bei einem von einer Million möglich sein. Der Zufall mag es so wollen. Traden ist aber ein hartes Geschäft das viel Wissen voraussetzt und Erfahrung, Fertigkeiten und Fähigkeiten verlangt. Diese falsche Erwartungshaltung führt zu Fehlentscheidungen. Es werden willkürlich Trades eröffnet und jegliche Risikobegrenzung außer Acht gelassen.

7 goldene Regeln

Regel 2 – Wissen über Forex und Traden aneignen

Wie bei jedem Beruf braucht es auch beim Traden am Forex einer soliden Ausbildung. Genau so wenig wie sie von jetzt an ohne Ausbildung dagen können – ich bin jetzt Uhrmacher – sollten sie auch nicht der Meinung sein, sie seien jetzt Trader. Das Wissen über die Auswahl des Brokers, die Ursachen für Kursentwicklungen, das Verstehen der Chartformationen, die Anwendung von Indikatoren für Vorbereitung einer Handelsentscheidung, das Risikomanagement, das Moneymanagement usw. usw. müssen gelernt werden. Sonst wird das nichts!

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Regel 3 – Fähigkeiten und Fertigkeiten beim Traden erwerben

Der Markt unterliegt verscheiden Gesetzmäßigkeiten. Der Markt ist kein undefinierbares magisches Etwas sondern das Zusammentreffen von Käufern und Verkäufern. Diese reagieren in etwa gleich auf die Bekanntgabe von Wirtschaftsnachrichten, Nachrichten aus dem Bereich Finanzpolitik und die Veränderungen im Chartbild. Daher kann man durch sammeln von Erfahrungswerten und Fähigkeiten beui der Auswertung von Chartformationen sowie Fertigkeiten im Umgang mit Indikatoren und Oszillatoren seine Handelsergebnisse optimieren. Ohne sofort mit eigenem Geld zu starten kann jeder an Demokonten genau diese Sachen zumindest im Ansatz erwerben.

Regel 4 – Traden nur mit Strategie

Man kann auch sagen Traden nur nach Plan. Einfach drauf los kann Zufallstreffer bringen. Das Ziel ist aber regelmäßig mehr erfolgreiche Trades wie solche mit Verlust zu verbuchen. Daher ist es wichtig

  • den Markt festzulegen,
  • den Hebel zu bestimmen,
  • den Zeitrahmen auszuwählen,
  • sich für die Positionsgröße entscheiden,
  • das Ordermanagement zu ermitteln.

Jeder Trader benötigt eine auf sich zugeschnittene Strategie. Die muss er verstehen, umsetzen können und ständig verbessern können.

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Regel 5 – Das Risiko begrenzen

Traden am Forex ist mit großen und nicht vorhersehbaren Risiken behaftet. Diese gilt es so gut als möglich in Grenzen zu halten. Das kann der Trader durch das Einhalten eines optimalen Verhältnisses zwischen eingesetztem Kapital zum Marginkapital, der Anzahl der Trades und deren Positionsgröße, dem Setzen von Stop Loss Marken und dem rechtzeitigen Schließen von Verlusttrades.

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Regel 6 – Handelstag vorbereiten

Jeder Geschäftsabschluss wird in der Wirtschaft ordentlich vorbereitet. Das gilt auch für so kleine Abschlüsse wie den Trade am Forex. Der Trader plant SEINE Handelszeiten, wählt SEINE Handelsgegenstände aus, gibt sich ein Gewinnziel für den Handelstag. Diese Vorbereitung beginnt mit dem Auswerten des Wirtschaftskalenders, dem Checken der Nachrichtenlage und der Auswertung der Charts. Danach werden Indikatoren und Oszillatoren eingesetzt um Handelssignale zu generieren, Einstiegspunkte werden berechnet und Gewinnziele für den einzelnen Trade ermittelt. So gerüstet kann es ein erfolgreicher Handelstag werden.

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Regel 7 – Disziplin halten

Das größte Risiko für den Trader ist der Trader. Ist dieser nicht in der Lage diszipliniert zu arbeiten und sich an seine eigenen Regeln und vor allem die Tradingstrategie zu halten ist Gefahr in Verzug. Auch sollten psychische Momente wie Angst oder Gier nicht den Tradingalltag bestimmen. Ist das Gewinnziel erreicht, sollte der Trade geschlossen werden und nicht in der von Gier bestimmten Hoffnung weiter gehalten werden. Auch das Arbeitsumfeld und die Einrichtung des Arbeitsplatzes sollte den Gegebenheiten der Tätigkeit angepasst sein. Keine Ablenkung, ordentliches Werkzeug, sprich Computertechnik und vor allem große Bildschirme. Kann der Trader durch persönliche Umstände (Ärger) nicht bei der Sache sein, ist es besser diesen Tag nicht zu Traden.

Es können natürlich noch weitere Regeln benannt werden. Aber die Einhaltung dieser 7 Goldenen Regeln des Tradens sind die Basis für den Erfolg!



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This entry was posted on 27. Februar 2015 and is filed under Allgemein. Written by: . You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.